Mit der Gründung des "Hauses am Paschberg" haben die Eltern unterschiedliche Ziele verwirklichen wollen. Die Menschen mit ihrer Behinderung,
gleich ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sollten in dieser anderen Umgebung, fort von zu Hause, vom Wohnheim oder der Werkstatt die Möglichkeit haben:
- in dieser veränderten sozialen Wirklichkeit eine Gemeinschaft mitzugestalten.
- dabei ihre Persönlichkeitskräfte zu stärken und zu entfalten.
- an Selbstständigkeit zu gewinnen, um mit den täglichen Herausforderungen ihres Lebens besser fertig zu werden, sie besser bewältigen zu können und damit zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen.
- neue Eindrücke zur Erweiterung ihres eingeschränkten Lebens in einer Gemeinschaft erfahren und verarbeiten zu können.
Diese Ziele lassen sich umso besser verwirklichen, wenn die Rahmenbedingungen entsprechend günstig sind. Das heißt, die
bauliche Einrichtung und Ausstattung der beiden Häuser muss den besonderen Bedürfnissen dieser Menschen entsprechen.
Das ist mit großzügig eingerichteten Räumen, mit viel Bewegungsfreiheit auf den Fluren und in den Aufenthaltsräumen und vor allem mit
entsprechenden sanitären Einrichtungen gegeben.
Gerade diese sanitären Einrichtungen wie rollstuhlgerechte WCs, wie die frei zugänglichen Duschkabinen, offen für Duschstühle, wie
ein gesonderter Raum mit Duschbett und Wickeltisch.
So ist das große Haus vollständig rollstuhlgerecht eingerichtet. Das kleinere Haus dagegen nur im
Untergeschoß, da es eher für mobilere Kleingruppen gedacht ist.
Um die Häuser herum gibt es ein weitläufiges Grundstück von 12.500 qm mit Spielplatz
(Seilbahn/Schaukeln) mit Tischtennisplatten, kleinem Fußballtor, Baskettballkorb und besonders beliebt sind unsere Dreiräder.
Auch das Außengelände ist behindertengerecht angelegt. Zum Schutz und zur Sicherheit der Bewohner ist das Gelände mit einem hohen Zaun versehen.